S5 #12 Was Extremsport fürs Leben lehrt mit Kurt Matzler
Shownotes
In dieser Folge von Schwarz begegnet spricht Katharina Pirktl mit Kurt Matzler, Professor für strategisches Management, Unternehmensberater und leidenschaftlicher Ultracyclist.
Was können wir vom Extremsport für unser Leben lernen?
Kurt verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten: strategisches Management und Ultracycling. Für das legendäre Race Across America trainierte er fünf Jahre lang und fuhr schließlich rund 5.000 Kilometer quer durch die USA. Seine Erfahrungen zeigen ihm: Was im Extremsport zum Erfolg führt, lässt sich auch auf Unternehmen und das eigene Leben übertragen.
Gemeinsam sprechen Katharina und Kurt darüber, warum große Ziele wichtig sind, weshalb Disziplin durch Routinen leichter wird und wie entscheidend es ist, einen Sinn hinter dem eigenen Tun zu erkennen.
Im Gespräch geht es um:
• warum wir vielleicht keine Leistungskrise, sondern eine Sinnkrise erleben • wie klare Ziele und Fokus Orientierung geben • warum Strategie auch bedeutet, bewusst Nein zu sagen • was es bedeutet, die eigene Komfortzone immer wieder zu verlassen
Kurt macht Mut, sich selbst mehr zuzutrauen, groß zu denken und sich mit Menschen zu umgeben, die einen fordern, unterstützen und auch einmal den Spiegel vorhalten.
✨ Eine Folge über große Ziele, Sinn und die Kraft, Schritt für Schritt über sich selbst hinauszuwachsen.
Mehr über Kurt Matzler: 📱 Instagram: https://www.instagram.com/kurtmatzler/?hl=de
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Eure Katharina
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlichen
00:00:17: Willkommen zu unserem Podcast Schwarz begegnet und ich freue mich halt ganz fest, dass ihr den Code Matzler bei mir habt.
00:00:23: Da muss ich mich mal ganz kurz ein bisschen anschubsen weil wenn ich Menschen von mir hab denen noch nicht persönlich kennen und gerade vor dreißig Sekunden kennengelernt habe dann ist das eine Mischung zwischen ich freu mich total aber auch eine leichte Aufgeregtheit Und ihr dürft es ruhig ein bisschen spüren.
00:00:39: Es ist ein Kennenlernen und ich muss dazu sagen, dass ein wunderbarer Mensch gesagt hat der Kotmatzler mit dem musst du unterhalten weil er hat was drauf und ich verlasse mich da immer ganz gern auf das und deshalb lasst sich auch alle ein auf die Person Kotmetzler.
00:00:55: herzlich willkommen bei uns.
00:00:57: schön, dass du da bist bei unserem Podcast und vielleicht für alle, die den noch nicht kennen.
00:01:03: Stellt euch bitte mal ganz kurz vor wer bist du?
00:01:06: Was treibt ihr an?
00:01:07: Was möchtest du uns verraten von dir?
00:01:11: Ja sehr gerne!
00:01:12: Danke für diese Einladung freue mich riesig dass ich da sein darf und mit dir ein Gespräch führen darf.
00:01:17: Ich bin Professor für strategisches Management der Universität Innsbruck beschäftige ich dort mit Themen wie disruptive Innovationen großes Thema zurzeit, Geschäftsmodell-Innovationen.
00:01:30: Wie kann man Unternehmen langfristig so aufstellen, dass sie erfolgreich sind?
00:01:35: Ich bin auch am MCI tätig im Executive MBA Programm und ich bin Partner von IMB.
00:01:41: Das ist eine Strategieberatung die Unternehmen berät hauptsächlich im Deutschsprachengraum zu den Themen Strategie, Geschäftsmodell usw.. zweiten Leben bin ich Ultrasyclist, das ist Weitradelforn.
00:01:59: Das heißt es sind Radrennen die über ein paar tausend Kilometer gehen oft quer durch einen ganzen Kontinent und ich beschäftige mich seit einigen Jahren jetzt mit dem Thema High Performance.
00:02:13: was macht Unternehmen erfolgreich?
00:02:15: Und habe mit Ultracycling entdeckt dass vieles zum Erfolg im Extremsport führt, übertragen werden kann auf erfolgreiche Unternehmensführungen Management aber auch auf erfolgreiches Selbstmanagement.
00:02:33: Und da freue ich mich wenn wir heute ein bisschen darüber sprechen können.
00:02:37: Ich finde das sehr spannend und denke über das Thema immer wieder nach wahrscheinlich du auch dass ja im Sport wenn man irgendwas geleistet hat irgendwo was gewonnen hat, welche in diesem Fall viele Kilometer gefahren ist.
00:02:51: Dass man da so ein bisschen dieses High Five kriegt, also das ist ein großer Bewunderer.
00:02:56: Wenn man im Unternehmen oft von Leistung spricht und jetzt gehen wir vollgasen, dann hat es einen anderen Aspekt, eine andere Energie.
00:03:08: Also diese Leistung vom Sport und dieser Leistung im Unternehmen, diesen strategischen Denken.
00:03:13: Wir wollen weiter!
00:03:15: Was machen wir noch?
00:03:17: Wie ist der Unterschied?
00:03:18: Diese Frage ist für mich einfach so interessant.
00:03:20: Deshalb möchte ich es spontan stellen.
00:03:24: Gibt es da Parallelen?
00:03:25: Oder ist das in der Wirtschaft wirklich so ein bisschen nicht zu viel Gas, nicht zuviel Arbeit.
00:03:33: Wir müssen etwas schauen, dass wir eben nicht zu viele Geld machen oder auch nicht zuviele geben.
00:03:37: Oder wir müssen schauen, wie gut durch das Leben kommen, weil ... Also Leistung ist momentan nicht so sexy.
00:03:43: Kommst mir manchmal vor in Unternehmen.
00:03:46: Wie sich tut das?
00:03:47: und warum ist Leistung in einem Sport so sexy?
00:03:50: Ein Sportler, der was geleistet hat würden viele sagen, wow ist schon Sex jetzt richtig geworden.
00:03:56: Aber ich glaube du weißt was sie meinen?
00:03:58: Was ist das so spontan deine Denke?
00:04:01: und denken wir da momentan ein bisschen kompliziert?
00:04:04: Ich glaube hier ist gar nicht viel Unterschied weil wenn Du sprichst von dem Erfolgserlebnis von High Five und so weiter bei Sport dann sieht man das.
00:04:13: Das ist das was Menschen wahrnehmen Wenn man erfolgreich ist, wenn man nicht erfolgreich ist dann sieht Niemand irgendwas, aber was die meisten nicht sehen beim erfolgreichen Sportler sind.
00:04:24: Die Jahre des Trainings, die Niederlagen, die Schwierigkeiten, die Zweifel, die Motivationsprobleme, die man hat, die Disziplin, die Man braucht, die harte Arbeit, die Rückschläge... Wie ich das für das Razor Cross America trainiert habe, das sind ja fünftausend Kilometer quer durch den USA.
00:04:42: Das waren für mich fünf Jahre Training, für ein einziges Rennen.
00:04:46: Neben meinem Fulltime Job, fünfzehn bis fünfundzwanzig Stunden Training pro Woche.
00:04:52: Es war nicht immer leicht, das war auch viel mit Spammerzen verbunden, viel mit Entbehrungen, das ist das was man nicht sieht und ich denke bei Unternehmen ist es ganz ähnlich.
00:05:00: Manche sind erfolgreich dann sieht man den Erfolg Aber was man nicht sieht, ist oft die harte Arbeit, die dahinter steckt.
00:05:08: Zur zweiten Frage, die du gestellt hast – das Thema Leistung heute?
00:05:14: Das ist ganz unterschiedlich!
00:05:15: Man hört oft bei der jüngeren Generation, dass sie nicht mehr so leistungsorientiert sind.
00:05:21: Das glaube ich eigentlich nicht.
00:05:22: Wenn Sie einen Sinn erkennen und wissen warum Sie etwas tun oder begeistert sind von etwas dann sind sie unglaublich leistungsorientiert.
00:05:32: Man muss sich ja nur anschauen, Start-ups – wer heute ein Startup gründet mit einem vierzig Stunden Job ist das nicht getan!
00:05:40: Die arbeiten oft fast rund um die Uhr für dieses Ziel.
00:05:43: Da geht es nicht darum wie viel muss ich arbeiten oder was ist meine Freizeit?
00:05:47: Da geht's darum das große Ziel zu erreichen und ich glaube dies ist jetzt entscheidender Heute.
00:05:52: wir leben In einer Art Sinnkrise, weil immer weniger Menschen Sinn sehen in dem was sie tun.
00:06:01: Vielleicht auch nicht unbedingt Sinn in der Leistung und das ist aber die entscheidende Frage.
00:06:07: Erkennt man welchen Sinn ein Job hat?
00:06:11: Eine Aufgabe hat?
00:06:13: Welchem Beitrag man leistet für etwas Größeres?
00:06:16: Für die Gesellschaft beispielsweise.
00:06:18: Dann entsteht ganz eine andere Motivation.
00:06:20: Und in dieser Motivion ist viel Kraft.
00:06:22: Insofern würde ich eher sagen, wir sind nicht in einer Leistungskrise sondern vielleicht eher in einer Sinnkrise weil bei vielen Menschen eben das verloren geht.
00:06:32: Das Bewusstsein oder das Wissen dass man für etwas Größeres sich einsetzt und dann wichtigen Beitrag leistet.
00:06:39: Ist es ein Haltungsthema von uns?
00:06:42: Oder ist das was wo wir einfach sagen okay uns fehlen die Ziele?
00:06:45: Was meinst du?
00:06:47: Beides ist ein Haltungsthema, weil wir natürlich gewissermaßen gesättigt sind.
00:06:54: Wenn man nach China beispielsweise schaut und nach Asien wird mit ganz anderer Energie gearbeitet.
00:06:59: Wir haben schon eine bestimmte Sättigung... Die ist da.
00:07:04: Aber ich glaube auch, dass Menschen ... Sie haben immer weniger die Frage stellen, warum man sich für etwas einsetzt und dass da einfach diese Bedeutung verloren geht.
00:07:17: Gut!
00:07:17: Vielleicht gehen wir kurz in die Strategie rein?
00:07:21: Wir würden interessieren, wenn man ein Feld hat.
00:07:24: Egal ob das jetzt ein privates Feld ist oder eben auch Arbeitsfeld.
00:07:28: Was meinst du da?
00:07:29: Was ist wichtig und was ist eigentlich eine Strategie zu haben für das Leben, für den Job – was ist es eigentlich, dass du uns vielleicht kurz erklärst?
00:07:37: Und warum ist das hilfreich deiner Meinung nach?
00:07:39: Weil du beschäftigst dich ja sehr fest mit der Strategie und wie hängt es mit den Zielen zusammen?
00:07:45: Strategie ist eigentlich etwas ganz Einfaches.
00:07:48: Strategie beantwortet drei Fragen, wo stehe ich heute?
00:07:51: Wo möchte ich hin und wie komme ich dahin?
00:07:54: Es gibt natürlich viele Analyseinstrumente im strategischen Management mit denen man alles möglich analysieren kann aber im Grunde ist es ganz einfach Klarheit zu schaffen für das Ziel.
00:08:06: was ist meine langfristige Vision?
00:08:07: Was möchte ich erreichen?
00:08:09: Und dann heißt Strategie täglich Nein zu sagen Zu Dingen, die mich meinem Ziel nicht näher bringen.
00:08:19: Weil strategisch geführte Unternehmen – die haben eine ganz klare Ausrichtung – da weiß jeder was zu tun ist.
00:08:27: Unternehmen, die nicht strategischgeführt sind.
00:08:30: Die unterliegen täglich unterschiedlichsten Verlockungen.
00:08:33: Einmal ist das attraktiv und dann können wir das probieren oder machen.
00:08:37: Im privaten Leben ist es genau so.
00:08:39: Beispielsweise wenn du zurückblickst auf mein Training für The Sorries of Cross America Wenn man so ein Ziel verfolgt, dann muss man schon sich ganz klar machen was man tun muss um dieses Ziel zu erreichen.
00:08:52: und das heißt dann Fokus.
00:08:53: Sich auf das zu fokussieren und alles andere einmal auszublenden und täglich Nein zu sagen zu Dingen die mich dem Ziel nicht näher bringen.
00:09:03: ich denke dieses ganze entscheidend in der Strategie bei allem was ich anbietet zu überlegen bringt mich dass meinem ziel näher.
00:09:11: wenn ja mache es.
00:09:13: Wenn nicht, dann lasse ich es weg.
00:09:15: Das heißt weglassen ist oft ganz das essentielle.
00:09:18: Industrategie.
00:09:19: Danke
00:09:19: für die Erklärung habe ich noch nie so gesehen.
00:09:21: muss jetzt über das Längen für Frauen ganz einfach nein zu sagen und weglassend ist total easy.
00:09:25: Da sind wir Experten können wir noch lernen schaffen?
00:09:28: wer gerne würde auf den Fokus noch gehen.
00:09:30: Du hast gesagt ich möchte mitmachen du hast dich für das bekannt bekennt.
00:09:37: Du haschest dann auch kommuniziert wahrscheinlich an dem Menschen wo du sagst du willst kommunizieren.
00:09:42: Und was hat es dann für die Geheisen, wie hat dein Plan ausgeschaut?
00:09:47: Ich habe einen strukturierten Trainingsplan.
00:09:49: Ich hab einen Coach genommen, einen Trainer der mir den Trainings-Plan entwickelt hat.
00:09:54: ganz einfach deshalb weil das an sich ja schon wieder eine Wissenschaft ist.
00:09:57: aber ich habe noch einen zweiten Grund gegeben wenn ich meine Trainingspläne selber schreibe und wenn ich selber entscheide wie und wann ich trainiere bin ich nicht hart genug zu mir Wenn das jemand anderes macht für mich erstens der ist härter bringt mich viel mehr an die Grenzen und zweitens, weil ich weiß der schaut sich das an.
00:10:16: Meine Ergebnisse werden gemessen.
00:10:18: da strengen wir vielmehr an und so ist dann viel mehr Disziplin für mir entstanden.
00:10:23: und disziplin ist denke ich etwas was in Umsetzung das Strategie ganz entscheidend ist und etwas dass man von Extrem Sportlern wirklich lernen kann.
00:10:35: Und ich habe da ganz ein einfaches Prinzip, das heißt es ist leichter einen Grundsatz zu hundert Prozent einzuhalten als zu fünf und neunzig Prozent.
00:10:44: Klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradoxen, aber wir kennen das alle von den Neujahrungsgrundsätzen oder Vorsätzen die so lange halten bis man die erste Ausnahme macht.
00:10:54: Und dieses Prinzip an Grundsats zu Hundert Prozent einzuhalten und nicht zu fünfundneinzig Prozent heisst im Grunde folgendes Die erste Ausnahme zu machen, das fällt mir schwer.
00:11:05: Jetzt war die ein bisschen leichter und nach der dritten wird die Ausnahme schon die Regel.
00:11:11: Die Moral verfällt zu Beginn ganz langsam und plötzlich geht es ganz schnell.
00:11:15: Das hat bei mir beispielsweise geheißen wenn mein Trainingsplan gesagt hat zweihundert Kilometer Und ich komme nach Hause und habe hundertfünfeinzehn Kilometer auf den Garmin.
00:11:25: Dann bin ich die Straße vor meinem Haus so lang auf- und abgefahren, bis ich die zweihundert Kilometer gehabt hab.
00:11:31: Die letzten zwei drei Kilometer haben vom Training her nicht mehr viel gebracht wahrscheinlich aber von mentalen her, von der Psyche.
00:11:38: Ich habe mein Ziel erreicht und das mache ich jedes Mal eine einzelne Disziplin
00:11:45: Was können wir umsetzen in dem, was du jetzt gerade gesagt hast für unser tägliches Tun oder für eine Führung oder für Unternehmen aber auch für Familien?
00:11:55: Also wie gesagt wieder so ein bisschen für alle Systeme wo man drinnen ist.
00:11:59: Was setzt du um und was würdest du uns mitgeben zu sagen, setz das um weil ich habe es probiert!
00:12:05: Es wird euch helfen.
00:12:06: Ja erstens wie gesagt das Ziel einmal klar was wollen wir erreichen?
00:12:10: dann sich überlegen wie kommen wir dahin?
00:12:12: was müssen wir tun?
00:12:13: dann die Disziplin.
00:12:14: Und die gute Nachricht ist, Disziplinen lässt sich ganz leicht lernen indem man Routinen entwickelt weil wir alle haben unangenehme Aufgaben zu erledigen und wir haben meistens die Tendenz dass wir sie irgendwie rausschieben Mit dem Effekt erstens wird es nicht erledigt und zweitens füllen wir da ein Rucksack das immer größer wird und wir kriegen mal ein schlechteres Gewissen.
00:12:39: Routine heißt Wir schaffen Gewohnheiten ein Automatismus, wo wir gar nicht mehr darüber nachdenken sollen wir das jetzt machen oder nicht weil es zum Automatismus geworden ist.
00:12:48: Wir entscheiden eigentlich nicht über unsere Zukunft aber wir entscheiden über unsere Gewohnheiten und die Gewohnheit entscheiden über die Zukunft.
00:12:59: Routine beispielsweise bei mir.
00:13:02: Wie ich begonnen habe zu trainieren, hab ich meistens abends trainiert nach der Arbeit.
00:13:06: Das war richtig schwierig.
00:13:08: Man kommt unregelmäßig nach Hause ist müde man hat Hunger ist was?
00:13:11: und dann setzt man sich aufs Rad oder einen Hometrainer und denkt sich Ah muss das jetzt sein?
00:13:17: Vielleicht mach ich heute ein bisschen weniger und morgen ein bisschen mehr und es hat nicht funktioniert.
00:13:21: Und dann haben wir Scandatin am Morgenroutine.
00:13:24: Morgenroutinen heißt die stelle ich relativ früh auf aber leicht als Frühstück.
00:13:27: Wann denn?
00:13:28: Stehst du auch?
00:13:29: Sechs halb sechs hier nach dem habe ein leichtes Frühstück und weil das so eine Routine gewonnen ist, so einer Gewohnheit denke ich nicht mehr darüber nach soll ich jetzt trainieren oder nicht.
00:13:39: Ich mache es ganz einfach!
00:13:41: Und das hat den Vorteil.
00:13:42: erstens die Aufgabe wird erledigt und zweitens ich fühle mich viel besser weil ich die Aufgabe erledigte hab und ich habe einen kleinen Nebeneffekt beim Training.
00:13:55: Nach dem Prinzip versuche ich stets in allen Dingen Gute für dich selbst, mit einem Nützlichen für andere zu verbinden.
00:14:02: Vor meinem Home-Trainer ist ein Rednerpult.
00:14:05: Auf dem Redner-Pult ist die Leserarbeit für mein Büro.
00:14:07: Das heißt während ich trainiere lese ich und mache meine Leserbeit.
00:14:11: Und wenn wir dann ins Büro kommen, so am neun meistens gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen.
00:14:17: oft gibt es einen Unterschied.
00:14:18: Ich habe schon zwei Stunden trainiert und ich hab schon zwei Std.
00:14:21: gearbeitet.
00:14:23: Diese Routinen entwickeln helfen unglaublich in der Disziplin.
00:14:29: Und die Diszipline ist wertvoll, eine Strategie umzusetzen?
00:14:33: Das klingt wunderbar!
00:14:36: Was ist jetzt, wenn du nicht magst?
00:14:38: Wenn dein Kopf kommt und irgendwelche anderen Versuchungen sind ... Es ist oft egal, ob im Unternehmen oder auch bei anderen Sachen selber.
00:14:48: Wenn so andere Sachen im Kopf kommen, die einfach so kämen...
00:14:52: Das eine ist, ab und zu gibt es Trainingseinheiten die schwierig sind, die richtig hart sind.
00:14:58: Und da haltte mir, ich glaube Arnold Schwarzenegger hat das einmal gesagt... Da haltete mir an seinen Spruch, Ich liebe den Schmerz der mich zum Champion macht!
00:15:08: Und das heißt für mich folgendes, ich weiß dass das Training noch dann wirkt wenn's wirklich weh tut.
00:15:13: Das heisst ich trainiere so lange bis es wehtut und ich weiß Der Schmerz gehört dazu, dass es Teil davon ist.
00:15:19: Ohne den Schmerzen wirkt das Training nicht.
00:15:21: Das heißt ich versuche das zu reframen würden Psychologen sagen dem eine andere Bedeutung zu geben.
00:15:27: Aber das andere was mir immer wieder hilft und das ist eine Mentaltechnik die Extrem-Sportler Spitzensportler sehr viel verwenden Ich visualisiere.
00:15:37: Das heisst ich versuch mal vorzustellen wie wird's sein wenn ich mein großes Ziel erreicht habe?
00:15:45: Wer wird da sein?
00:15:47: Diese Vorstellung, dieses Bild im Kopf.
00:15:50: Das muss ganz klar sein.
00:15:51: Man muss es fühlen und riechen, schmecken ... Man muss Gänsehaut bekommen, wenn man daran denkt.
00:15:58: Das heißt, man visualisiert und ich habe viele Trainingseinheiten gehabt die schwierig waren.
00:16:03: Ich war bis halb sechs oder sechs im Hörsaal den ganzen Tag Und dann sagt mein Trainingsplan jetzt drei Stunden Radelfahrnige raus.
00:16:10: Es ist März es ist dunkeles Regen das hat vier Grad und jetzt drei stunden Radelfahren.
00:16:16: In jeder dieser Minute habe ich daran gedacht, wie wird es im Juni-Zwanzig-Zweiundzwanzig sein wenn ich in Annapolis über diese Ziele hinfahre.
00:16:24: D.h.,
00:16:25: diese Visualisierung dieses Wunschbild – Ich denke dran und das gibt mir dann Energie weiter zu machen!
00:16:31: Das ist eines.
00:16:33: und das Zweite, dass man hilft auch an Art mentale Technik ist große Ziele runterzubrechen in viele kleine Ziele.
00:16:41: Wenn man am Start steht von Reusercross America Und man hat fünftausend Kilometer vor sich, zwölf Tage Zeit.
00:16:48: Das heißt pro Tag über vierhundert Kilometer.
00:16:51: Pro Tag weniger als zwei Stunden Schlaf, elf Tage lang.
00:16:55: Dann ist das ein überwältigendes Ziel und ich habe für meinen Rennen eine sehr unkonventionelle Strategie gewählt.
00:17:03: Alle anderen Teilnehmer haben ein Wohnmobil weil wenn sie müde sind, wenn es ja Schlafpause brauchen, ist das Wohnmobil da wo Sie schlafen können?
00:17:10: Ich hab kein Wohnmobile dabei gehabt!
00:17:14: Und das war für mich mental entscheidend, weil ich dann diese unglaublich langen fünftausend Kilometer runtergebrochen habe in Tagesstappen.
00:17:21: Die irgendwie erreichbar sind.
00:17:22: Das heißt wie am Start war hat es für mich ein Ziel gegeben.
00:17:26: heute muss sie die sechshundertz zweieinfünfzig Kilometer quer durch die Wüste bei fünfzig Grad irgendwie schaffen, weil dann im Jarnal bekomme ich neunzig Minuten Schlafpause.
00:17:38: Und wie ich da aufs Radel gestiegen bin, nach der Schlafpause habe gesagt und heute muss ich irgendwie nach Mexikan hat kommen, fünfhundertfünfzig Kilometer weil dort darf ich wieder neunzehn Minuten schlafen.
00:17:48: Von Mexikan Hat nach Alamosa von Alamosaa in die nächste Stadt.
00:17:52: Und dann habe ich diese Tagessetapen im Kopf für mich runtergebrochen in acht Stunden Einheiten, weil alle acht Stunden hat mein Begleitfahrzeug gewechselt und ich hab fünfzehn Minuten Pause bekommen.
00:18:03: Die acht Stunden habe ich für mich heruntergebrochene.
00:18:05: vier Stunden Einheit, weil all die vier Stunden haben ich fünf Minuten Pause bekam.
00:18:10: Und die vier stunden habe ich im kopf für mich rundergebrochnene einstundeneinheiten, Und immer dann, wenn das Auto von hinten gekommen ist mit diesem Fläschendrink.
00:18:22: Nahrung habe ich gewusst.
00:18:23: wieder eine Stunde weiter, wieder eine stunde näher meinem ganz großen Ziel in Annapolis.
00:18:30: Es ist unglaublich wichtig dass man sich sehr große Ziele setzt.
00:18:35: Die Amerikaner sagen aim for the moon and land on a roof Aim For The Roof And Land In The Dust.
00:18:42: Also ziele auf den Mond und du wirst auf dem Dach landen Aber Ziele auf des Dach und Du wirst im Staub landen.
00:18:47: Also setz dir ganz große Ziele, visualisiere diese Ziele.
00:18:51: Stell dir immer vor wie es sein wird wenn du dein großes Ziel erreicht hast.
00:18:55: Denke aber niemals daran wie weit der Weg noch ist weil das führt zur Frustration.
00:18:59: Wenn ihr ihn kannst hast nach ungefähr der Hälfte weiß noch zwei tausend sechshundert achtundfünfzig Kilometer zu fahren.
00:19:05: mir tut dann alles weh hab totalen Schlafentzug ich kann den Kopf nicht mehr halten auf dem Rad weil ich keine Probleme habe.
00:19:11: Dann führt es zur frustration Aber bricht es dann runter in viele ganz kleine Ziele, dass du permanentes Gefühl hast.
00:19:18: Du kommst weiter und machst Fortschritte.
00:19:21: Daraus kommt dann sehr viel Motivation weiter zu
00:19:24: machen.".
00:19:24: Es ist unglaublich!
00:19:25: Ich habe so was noch nie gehört.
00:19:26: Das Danke, dass sie das teilschen mit mir oder uns.
00:19:28: Das ist auch super.
00:19:30: Was mich ein bisschen durch den Kopf gelt ... Kurt ist das, dass wir Menschen ganz viele von uns – jetzt nehme ich mich da dazu – sich gar nicht trauen solche Ziele zu setzen.
00:19:41: Wie siehst du das mit uns Menschen und wie können wir überhaupt drauf?
00:19:49: dass wir das toll finden.
00:19:50: Was machst du da für Technik, dass du draufkommst?
00:19:53: Das will ich in meinem Leben erleben oder das will ich geben.
00:19:57: Oder da will ich jemanden dienen, egal weil du diensch hier auch durch deinen Beruf.
00:20:02: Es ist schon jungen Leuten oder Menschen die ... Also es ist ja schon ein Beruf des Dienstes.
00:20:07: Wie kimpfst du darauf und wie machst du das ?
00:20:10: Was ist da deine Strategie zu sehen.
00:20:12: was will ich denn erleben und wie soll mein Leben sein?
00:20:15: ,wie sie überhaupt meine Ziele?
00:20:18: Ich habe eines gelernt beim Reso Cross America.
00:20:20: If you can dream it, then do it!
00:20:22: Alles was vorstellbar ist machbar und ich denke die meisten die diesen Podcast hören können dieses Reso cross amerika fahren.
00:20:31: Habe überhaupt keine Zweifel wenn sie sich begeistern für das große ziel wenn sie die disziplin aufbringen jahrelang dafür zu arbeiten und wenn Sie sich mit den richtigen menschen umgeben die einen dabei unterstützen.
00:20:43: Das ganz viele haben ist, dass sie sich in ihrer Komfortzone sehr wohlfühlen.
00:20:50: Dass sie die Komfortzonen nicht verlassen.
00:20:51: Die Komfortzoone verlassen ist unangenehm weil da probiert man neue Dinge.
00:20:57: Man hat das richtig kurz zu scheitern Fehler zu machen und es ist oft nicht angenehm.
00:21:03: aber nur wenn man diese Komfort zone verlässt kommt man in die Wachstumszone und kann sich entwickeln und wachsen.
00:21:10: Ich sage meinen Studenten immer, du jeden Tag irgendetwas vor dem du ein bisschen Angst hast.
00:21:15: Gewöhnte ich dran permanent aus dieser Komfortzone zu gehen und Dinge zu entdecken?
00:21:22: Und traue dir viel zu!
00:21:25: Ich denke wir trauen uns alle viel zu wenig
00:21:29: so... Wir haben ja oft Angst, dass wir – das ist natürlich auch etwas, was man hört und dass man erschöpft ist.
00:21:35: Und wie uns erschöpfend sozusagen ein bisschen.
00:21:37: Also dieses Erschöpf-Zein oder eine Erschüpfungszustand
00:21:42: usw.,
00:21:43: wie sichst du das?
00:21:44: Wie werden wir Menschen momentan erschöüpft?
00:21:47: Passiert eine Schöpfung wirklich?
00:21:49: Gibt es das?
00:21:50: Du warst sicher auch erschöpft in irgendeiner Art und Weise.
00:21:53: Was ist da deine Theorie beziehungsweise auch dein Handeln, wenn so um den Zustand gedient ist ja vielleicht zu viel?
00:21:59: Du kannst dir dann einen Vollzeitjob haben, das machen, dann hast du vielleicht noch Freunde oder Familie, egal... Und wie sollst du das?
00:22:04: Das geht ja gar nicht!
00:22:06: Und wir haben so Angst oft oder merke oft dass es zu viel wird.
00:22:10: Es wird jetzt gleich zu viel Und wahrscheinlich ist es auch manchen zu viel, ich will das gar nicht bewerten.
00:22:15: Aber was passiert da momentan ein bisschen deiner Meinung nach?
00:22:19: Also so jetzt über diese letzten Jahre.
00:22:22: Da möchte ich nochmal ganz kurz zurückkommen auf die Sinnfrage.
00:22:26: und das zweite denke ich, was da wichtig ist, ist Regeneration weil Stress an sich ist ja etwas Positives.
00:22:32: Durch Stress entwickeln wir uns durch Stress adaptiert sich unser Körper und unser Geist.
00:22:38: aber wir brauchen Regenation damit uns dann weiterentwickeln.
00:22:43: Aber kann man noch mal zurück zur Sinnfrage?
00:22:45: Ich bin ein großer Fan von Viktor Frankl, der ja vier Konzentrationslager überlebt hat im Nazi-Deutschland und dort hat er die folgende Beobachtung gemacht Gefangene, die nach irgendeiner Aufgabe gehabt haben irgendwas zu tun gehabt haben, irgendein Projekt gehabt haben Die haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit gehabt als solche, die nichts mehr zu tun hatten und die die Hoffnung verloren haben.
00:23:09: Er lehnt sich an ein Nietzsche und schreibt dann in seinem Buch, wer einen Warum zu leben hat, er trägt fast jedes Wie.
00:23:18: Das heißt wenn wir wissen warum wir etwas machen, dann halten wir sehr viel aus.
00:23:22: Vor allem wenn das etwas ist, das über uns hinausgeht – ein höherer Zweck!
00:23:27: In meinem Fall war es beispielsweise das Spendenprojekt.
00:23:30: Wir haben im Spendengesammel zur Ausrottung der Kinderlehmung und immer wenn's schwierig geworden ist habe ich mich daran erinnert.
00:23:35: Es geht nicht um mich, weil zum Rennen Wir müssen jetzt zielkommen, das ist unsere Aufgabe.
00:23:40: Weil wir sammeln Spendenausrottung der Kinderlehmung.
00:23:43: Das heißt es ist sehr oft verbunden mit dieser Sinnfrage.
00:23:47: Hat's auch was mit Ego zu tun?
00:23:49: Ja hat viel mit E go zu tun weil der limitierende Faktor ist eigentlich immer das eigene Ego.
00:23:56: wenn man etwas macht nur für uns selbst dann ist die Entscheidung relativ schnell getroffen.
00:24:02: ich lasse es wieder und gebe auf Wenn wir aber etwas machen für etwas größeres dann findet man viel mehr Motivation darin.
00:24:09: Dann falls nicht so leicht aufzugeben, weil man einfach Sinn und Zweck sieht.
00:24:14: Aber komme noch mal zurück zum Thema Regeneration.
00:24:17: Ich denke das ist auch schon entscheidend Weil ich habe es viel mit Führungskräften zu tun aus großen Unternehmen Und da hab' ich oft den Eindruck dass sie glauben je mehrere Arbeit Je härter die Arbeit umso besser, je weniger ich schlafe umso besser.
00:24:34: sie prallen oft damit, dass sie vier Stunden schlafen nur.
00:24:37: So ein Riesenmissverständnis.
00:24:39: Das weiß jeder Sportler.
00:24:41: Pause gehört zum Training ist Bestandteil des Trainings weil erst wenn ich Pause mache, erst wenn die Regeneration mach hat der Körper die Chance sich zu adaptieren und auf höhere Leistungen einzustellen.
00:24:52: Und das ist genau das gleiche mental.
00:24:55: Wir brauchen pausen wir brauchen Regeneration auch mental, damit wir uns weiterentwickeln können.
00:25:01: Damit man wieder mal einen Abstand finden.
00:25:04: und ganz entscheidend ist aus meiner Sicht der Schlaf.
00:25:08: Der ist ziemlich unterbewertet.
00:25:12: Im Sport würde sogar sagen, dass Schlaf auf Volksfaktor Nummer eins ist.
00:25:16: Aus ganz einem einfachen Grund.
00:25:17: Erstens weiß man wer besser schläft hat weniger Verletzungen und zweitens wer besser schleft regeneriert besser.
00:25:24: und wer besser regeneriert kann härter trainieren.
00:25:27: Und Schlaf heißt sieben bis acht Stunden.
00:25:31: Auch für Männer?
00:25:31: Ja,
00:25:32: auch für Männer.
00:25:33: Schlaf heisst Schlafroutine sich zu schaffen.
00:25:36: Es geht nicht nur um die Mengen, sondern vor allem um die Qualität des Schlafs.
00:25:39: und da gibt es ein paar Faktoren, die den Schlaf maßgeblich beeinflussen.
00:25:42: Zu spätes Essen beispielsweise.
00:25:45: Alkohol am Abend.
00:25:46: Blaulicht.
00:25:47: Irgendetwas körperlich oder geistig aufwühlen das noch zu tun.
00:25:52: Das heißt schweres Training beispielsweise im Ort...
00:25:54: Aber Fernsehschauen vielleicht?
00:25:55: Oder Fernsehhahn ja!
00:25:57: Das sind Dinge...
00:25:58: Netflix-Morde?
00:25:59: Ja, ganz genau.
00:26:00: Da kommen wir vielleicht gerade zum Punkt, den du in deiner Frage noch angesprochen hast.
00:26:05: wie schafft man das mit Familienfreunden?
00:26:07: ein Klang zu bringen ist eigentlich ganz einfach.
00:26:10: Ich habe ungefähr einen würde sagen fünfzig Stunden Job ab und so ein bisschen mehr.
00:26:16: Fünfzehn bis fünfundzwanzig Stunden Trainingbeüberbruch, das ist ziemlich viel klingt noch sehr viel ist es aber überhaupt nicht.
00:26:22: Was glaubst du, wie viel Zeit verbringen die meisten Menschen von uns täglich mit Netflix und Fernsehschauen?
00:26:29: Zwischen dreiundfünf Stunden.
00:26:30: Bei mir gibt es kein Netflix, bei mir gibt's keinen Fernseheschauen.
00:26:34: Und ich trainiere unter der Woche zwei bis drei Stunden.
00:26:38: Das heißt nicht doch habe ich noch mal zwei zusätzliche Stunden zur Verfügung.
00:26:42: Es ist alles eine Frage der Prioritäten.
00:26:45: Das würde mich jetzt interessieren... fixen Zeitplan.
00:26:49: Also bist du da sehr diszipliniert mit dem Zeitplan?
00:26:53: Es ist beim Schlafen ja auch so, dass die ähnliche Schlafzeit sehr fördernd ist.
00:26:57: Was ich da jetzt ein bisschen ausehebe ist, dass du schon Struktur hast in deinem Leben und den Tag nicht einfach so eine lebt oder halt sagst ja ja schauen wir mal was ihr heute Nachmittag macht oder morgen.
00:27:09: Und auch mit einem Schlaf sagt man ja immer das Ähnliche schlafen gehen und aufstehen ist wichtig.
00:27:14: wie machst du das?
00:27:15: Natürlich, mein Tag ist zum großen Teil vorgegeben durch den Job.
00:27:20: Da habe ich einfach fixe Termine beispielsweise die Vorlesungszeiten und die Besprechungen.
00:27:25: wenn ich auf dem Büro sitze und schreibe oder arbeite dann meinen Trainingsplan gibt man bestimmte Struktur weil...
00:27:33: Den haltest du weiter noch durch sozusagen?
00:27:35: Den halt ich weiter durch.
00:27:36: das heißt es gibt bei mir schon einen relativ gut strukturierten Tag.
00:27:40: Das klingt jetzt ziemlich stressig Ist es aber eigentlich überhaupt nicht?
00:27:46: Nikolas Hayek, der Gründer von Swatch, der Retter, der Schweiz nur ein Industrie damals.
00:27:52: Der ist einmal gefragt worden in meinem Interview.
00:27:53: Er muss unglaublich viel gearbeitet haben damit er sich das alles aufgebaut hat und dann hat er gesagt, ich hab mein ganzes Leben lang nicht gearbeitet.
00:28:02: Ich habe mich noch amüsiert weil für ihn Arbeit nicht Arbeit ist.
00:28:06: Er hat seine Leidenschaft gefunden Und ich glaube, und das ist vielleicht eine Empfehlung vor allem für junge Leute wenn sie darüber nachdenken was sie machen sollen.
00:28:16: Ich halte sehr viel vom Ikigai, vom japanischen Prinzip ikigai da geht es um Lebenszufriedenheit unterstellt man sich vier Fragen.
00:28:25: Erstens Was ist meine Leidenschaft?
00:28:27: Zweitens Was kann ich ganz besonders gut?
00:28:30: Drittens Womit kann ich meinen Lebensunterhalt verdienen?
00:28:33: und viertens womit schaffe ich Nutzen oder Wert für andere?
00:28:38: So schön,
00:28:38: ja.
00:28:39: Und an der Schnittstelle diese vier Fragen finde ich meine Erfüllung und ich glaube, ich habe genau das gefunden in meinem Job und im Sport und deshalb ist dieses Training auch wenn es hart klingt und disziplin braucht.
00:28:52: natürlich ist es manchmal hart aber Ich mache's gerne.
00:28:55: Es ist meine Leidenschaft und so find' es nicht als Last.
00:28:59: und deshalb vielleicht nochmal zurück zum Punkt Burnout kann man nicht vorstellen dass ihnen ein Burnout kommt Wenn ich etwas mit Leidenschaft mache Aber dann auch diszipliniert genug mit Regeneration.
00:29:13: Wie wünschst du dir die Zukunft für die jungen Menschen?
00:29:16: Du arbeitest viel mit jungen Leuten, da hast du schon gesagt was du ihnen wünscht oder was sie sich die Frage stellen können.
00:29:22: Aber wie sichst du das?
00:29:23: Wie sollen wir in Zukunft, können wir miteinander umgehen.
00:29:27: Und wie sich die Führung in Zukunft?
00:29:30: Also wie sollen vielleicht auch wenn Eltern dabei sein, wie können wir unsere Kinder stärken?
00:29:35: Wie können wir Unternehmen stärken
00:29:37: ?
00:29:38: Welche Werte sind im Vordergrund ... Was sind deine Gedanken dazu?
00:29:42: Ich denke, du hast gute Gedanken.
00:29:44: Was kannst du mit uns teilen in diesem Bereich?
00:29:47: Ja also für Eltern Ich habe einen Tipp, ich lese gerade das Buch von Jonathan Hyde.
00:29:53: Ich glaube Generation Angst ist der Titel vom Buch, der sich mit der jungen Generation beschäftigt.
00:29:59: und eine Aussage und die gibt man wirklich zu denken, dass wir überbehüten unsere Kinder in der physischen Welt und unterbehütend sind der digitalen Welt.
00:30:11: Ich glaub da ist sehr viel dran.
00:30:14: aber wenn es um die Zukunft erstens bin ich grenzenloser Optimist.
00:30:19: Ich gehe davon aus, dass die Welt sich ständig verbessert hat.
00:30:23: sie bis jetzt immer auch wenn wir viele Krisen haben.
00:30:26: aber wenn man das im langen Zeitraum sehen es hat sich so unglaublich viel verbessert und es wird weiterhin so sein.
00:30:32: Auch mit KI wird unser Leben letztendlich verbessern.
00:30:36: Es wird aber vieles ändern Und ich glaube Führung in der Zukunft wird bedeuten sehr viel Menschlichkeit Weil KI kann vieles Kann uns vieles abnehmen Im Grunde auch gut, kann vieles besser als der Mensch.
00:30:51: Große Datenmengen analysieren muss da finden entscheiden.
00:30:54: aber KI kann eines nicht Menschen inspirieren, Menschen motivieren Sinn geben.
00:31:00: Das wird die Aufgabe sein von Führungskräften in der Zukunft.
00:31:04: Menschlichkeit wird ganz stark im Vordergrund stehen.
00:31:08: das Thema Selbstführungen.
00:31:10: man hat unglaublich viele Wahlmöglichkeiten.
00:31:13: das ist ja ein ganz großes Problem der Jugend heute Ich glaube
00:31:16: von unseren Altern auch, weil ich finde das immer so spannend.
00:31:18: Das ist so ein Unterschied wie früher Nacht ... Also wenn ich mich selbst reflektiere, hat es wirklich bei mir jetzt auch einen Unterschied von früher.
00:31:25: Wenn ich jetzt einen Urlaub will, ist ja Wahnsinn was ich da mit umdol.
00:31:29: Für was?
00:31:30: In der Zeit, wo ich jünger war, war's viel leichter, weil da hat's wenige Möglichkeiten gegeben.
00:31:36: aber heute junge Leute haben immer das Gefühl sie verpassen irgendein Etwas, wenn sie etwas tun, weil es unglaublich viele Optionen gibt.
00:31:42: Ich habe auch gehört, ich muss es kurz teilen.
00:31:44: Weil ich finde das so spannend, dass wir ja in unserer Generation – wir werden jetzt ähnlich sein, sage ich jetzt einmal – haben das noch mal gefühlt wie das ist wenn ich mit zwischen ORF-Eins ein zwei Fernsehsender entscheiden kann?
00:31:58: Wir können das Gefühl!
00:31:59: Aber unsere Kinder und wahrscheinlich unsere Kindeskinder tun sich sehr schwer mit der Entscheidung.
00:32:04: Ich glaube da kann man ihnen voller helfen sie motivieren und sie unterstützen Entscheidungen zu treffen.
00:32:11: Aber wie wahnsinnig schwierig ist das in dieser Fülle, gell?
00:32:14: Ja.
00:32:14: Deshalb glaube ich, dass es im Zukunft das Thema Selbstführung und Selbstmanagement
00:32:19: viel wichtiger wird.
00:32:21: Das fällt
00:32:21: da rein bei Entscheidungen für die.
00:32:23: Kommunikationsfähigkeit auch das wird entscheidend sein.
00:32:28: und vor allem ethische Reflexion weil KI nicht ethisch überlegt ist was gut oder schlechtes entscheidet.
00:32:35: noch und das bleibt uns Menschen vorbehalten.
00:32:38: UND kritische Reflektion.
00:32:41: kritisch sein, weil KI wird immer lügen.
00:32:44: Es ist ja nichts anderes wie Statistik mit der bestimmten Wahrscheinlichkeit KI die large language Models haluziniert.
00:32:51: das heißt wir müssen uns daran gewöhnen und damit richtig umgehen dass nicht alles was man sehen was man lesen was von der KI kommt auch stimmt klingt zwar meistens sehr überzeugend
00:33:02: sehr sympathisch
00:33:04: sehr sympathische und vieles stimmt aber ganz einfach nicht.
00:33:08: Und da dürfen wir es auf keinen Fall dran gewöhnen.
00:33:11: Ich hab das Gefühl, und das ist das Einzige, dass man ein bisschen Sorgen macht ... Wir gewöhnten uns an die Tatsache, dass vieles nicht mal wahr sein muss.
00:33:23: Fake News sind mit Donald Trump beispielsweise salonfähig geworden.
00:33:27: Mit Jeje Peti gewöhneten wir uns daran, dass nicht alles immer richtig sein muss, aber wir nehmen's einfach in
00:33:33: Kauf.".
00:33:34: Das heißt der Zugang zu Wahrheit verändert sich?
00:33:38: schon ein bisschen sagen.
00:33:40: Was kann ich heute tun, wenn ich etwas was in meinem Leben verändern möchte und mehr Struktur eine kriegen will?
00:33:49: Und ein bissel mehr das Leben... Ich habe ja vielleicht nur das eine!
00:33:54: Was würdest du heute starten?
00:33:56: Oder was hättest du gern vor zehn Jahren schon gestartet?
00:33:59: Du hast ja in diesen zehn Jahren viel gestartet.
00:34:02: Aber was hattest du schon vor zehn jahren am liebsten gestartet und was willst du da uns noch so zum Abschluss mitgeben?
00:34:09: oder auch fangts heute an?
00:34:10: Was ist so ein bisschen dein Geist, deine Haltung ist sehr
00:34:14: offen
00:34:15: und es geht weiter Freunde genießt es, probiert Sachen aus, seid's mutig!
00:34:21: Und was würdest du uns nur noch mitgehen zum
00:34:23: Schluss?!
00:34:25: Ich glaube, ich habe relativ spät die Erkenntnis gewonnen, dass man eigentlich so ziemlich alles erreichen kann wenn man es nur will.
00:34:35: Wenn man die richtigen Entscheidungen trifft und sich mit den richtigen Menschen umgibt.
00:34:39: Es gibt ja dieses Briefwort – ich glaube das ist sogar wissenschaftlich – von dir du bist der Durchschnitt der vier oder fünf Menschen mit denen du dich umgebst.
00:34:49: Das heißt umgebe dich mit den Richtigen Menschen.
00:34:51: Ich glaube das is ganz entscheidend Menschen, die dich fördern und die vor allem auch kritisch zu dir sind.
00:34:59: Und die ab und zu den Spiegel verhalten.
00:35:01: Wie hast du dich gefunden?
00:35:02: Ich habe einen großen Freundeskreis... Na groß ist er übertrieben.
00:35:06: Er ist ein kleinerer Freundes Kreis.
00:35:09: Der hat sich über die Jahre entwickelt.
00:35:12: Das sind meine besten Freunde, die mich auch bei meinen Resur-Cross America Projekten begleiten.
00:35:17: Es sind so neunzehn Menschen Und das hat sich irgendwie im Laufe der Zeit so entwickelt, dass wir uns zusammengefunden haben.
00:35:29: Wie schaffst du das?
00:35:30: Das finde ich einmal spannend auch für meine Kinder, also für die Kinder generell.
00:35:33: Man hat Freunde, die man schon lange hat und dann muss man schauen wie kriege wieder neue Willi-Neue, Brauchinneue um neue Ziele zu erreichen.
00:35:41: Was gibst du da mit?
00:35:43: Dürfen wir neue Freundschaften finden?
00:35:45: Wie können wir das machen?
00:35:47: Und ich habe es nämlich auch immer so ein bisschen mit dieser Fünferhand zu sagen, okay zwei helfen dir.
00:35:52: Du hilfst wieder anderen und das ist so schönes Miteinander.
00:35:55: Das brauchst du einfach so.
00:35:57: wie machst du das?
00:35:58: Dass du da schon im Reinen bist mit deiner Wahl der Freunde?
00:36:03: Ja
00:36:04: also ich glaube so bewusstfreunde Suchen finden es schwierig.
00:36:10: Ich glaube da muss man einfach die Chemie passen.
00:36:12: Ich glaub das ist ganz entscheidend!
00:36:13: Und da gibt's ja gar ein wunderbares Buch Über das Thema first give then take in einer Beziehung.
00:36:21: Ich habe den Eindruck, dass jüngere Generationen oft so eine Art Konsumhaltungen entwickeln, nämlich es gewohnt werden, dass sie immer bekommen.
00:36:32: Aber in Beziehungen ist denke ich eines ganz entscheidend vorher investieren, vorher geben und nicht erwarten, dass man sofort was zurückbekommt.
00:36:41: Das entwickelt sich im Laufe der Zeit.
00:36:43: Das heißt, andere Menschen investieren Zeit, Aufmerksamkeit.
00:36:47: Was immer es ist und nicht unbedingt Rechnung wachen oder warten was bekomme ich zurück?
00:36:53: Ab und zu macht man die falschen Investitionen aber dann wenn etwas zurückkommt dann warst du der Richtige!
00:37:15: Sport oder irgendwas, dass man sagt, das mache ich schon alleine.
00:37:18: Das braucht es jetzt, muss keiner wissen und so.
00:37:20: Und wie schön ist das wenn man das alles mit sich tragen kann?
00:37:23: Ich danke dir von ganzem Herzen für diesen tollen Podcast.
00:37:27: Danke, dass du diese Einladung gefolgt bist.
00:37:29: Danke da, dass Du mich gleich in dein Herz eine Schauung hast lassen und mir deinen schon wahrscheinlich viele vor Deinem Inneren gezeigt hast und ich glaube das ist voll, voll wertvoll für alle von uns.
00:37:41: Und ich freue mich wenn ihr da außen diese Folge teilt.
00:37:45: Kot vielleicht ganz kurz wo findet man dich?
00:37:48: Wenn man jetzt ein Fan von dir ist?
00:37:50: oder wo kann man die kontaktieren?
00:37:52: Oder sagst du es ist alles gut?
00:37:56: eigentlich ganz einfach über Social Media Facebook link den Instagram Unter meinem Namen findet man
00:38:03: mich nicht.
00:38:03: Kurt Matzler, es war mir eine Freude und eine Ehre!
00:38:06: Ich feiere dich und deine ganzen Gedanken.
00:38:08: wenn wir uns die ganzen Bücher anlangen lassen sind wir auch schon wieder ganz viel weiter.
00:38:11: Danke für diese schönen Bücherempfehlungen weil das ist einmal sehr wertvoll.
00:38:15: Vielen Dank Alles alles Gute.
00:38:17: Es ist sehr schön dass ihr die Kennenlernen haben darf.
00:38:20: Dankeschön Ganz meinerseits.
00:38:22: Danke
00:38:25: Schön, dass Ihr heute dabei wart.
00:38:26: Wenn euch die Folge gefallen hat folgt uns bitte gerne auf Social Media.
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00:38:33: Wenn ihr Anregungen und Fragen habt, bitte schreibt einfach an podcast.schwarz.at auch gerne für Themen!
00:38:39: Und wir freuen uns immer über Bewertungen auf den Plattformen eurer Wahl und ich freue mich auf die nächste Folge Eure Katharina.
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